Bremen bei den Stadtstaaten Spitze
Bundesweit verzeichnet die Studie eine Engagementquote von 36%. Traditionell sind die Engagementquoten in ländlichen Gemeinden höher als in den städtisch geprägten Bereichen. Aber die Bremerinnen und Bremer können stolz sein: mit 30% liegen sie knapp vor Berlin (28%) und Hamburg (29%).
Wo und wie engagieren sich die Bremer?
Die Bremer sind in sehr vielen verschiedenen Vereinen und Organisationen aktiv.
Die folgende Grafik zeigt, in welchen Bereichen sich Menschen im Lande Bremen einsetzen:
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| Quelle: Bremer Freiwilligensurvey |
Übrigens: 33% der Männer und nur 28% der Frauen sind engagiert – das liegt an einigen Tätigkeitsbereichen wie Sport, Politik, Rettungsdienste. Hier sind Männer deutlich überrepräsentiert.
Durchschnittlich sind die Bremer rund17 Stunden in der Woche engagiert. Damit liegen sie bundesweit an der Spitze!
Jugendliche oder Ältere?
Ein landläufiges Vorurteil besagt, dass sich überwiegend Ältere für Andere einsetzen. Der Freiwilligensurvey widerlegt das eindrücklich. Im Altersgruppenvergleich liegen junge Leute zwischen 14 und 30 gleichauf mit den Älteren ab 66 Jahren. Die aktivsten Gruppen sind Menschen zwischen 46 und 65 Jahren.
Was wollen Ehrenamtliche im Ehrenamt?
60% der Befragten geben an, dass sie durch ihr Engagement die Gesellschaft im Kleinen verbessern wollen. Und natürlich soll die Tätigkeit Spaß machen. Für fast alle Engagierten gilt: Geben und Nehmen sollte sich am besten die Waage halten.
Anders wäre es kaum zu erklären, warum sich viele Bremerinnen und Bremer durchschnittlich 3 – 5 Jahre einsetzen. Und – in Bremen gibt es eine Vielzahl von Ehrenamtlichen, die 6- 10 Jahre (22%) oder 11 – 20 Jahre (19 %) engagiert sind.
Da kann man eigentlich nur sagen: Respekt

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